Episode 7: Space Oddity

Autor: Christin Majora
Montag, 25 Juni 2018

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    Am Morgen des 16. Juli 1969 – der Tag des Starts der Apollo 11- bekamen wir einen neuen Kollegen. Jaque Martin aus Kanada. Agent Moore war nicht auffindbar. Der Postbote Roger Stevens überreichte uns neue Schusswesten. Außerdem trug er einen Briefumschlag mit den Worten „Today“ und einem großen „X“ bei sich, den er uns von einem unbekannten Mann überreichen sollte. Das Dokument war ein offizielles Schreiben von Präsident Kennedy an Director McCone (Leiter der CIA). Angeblich sollten 1963 die Majestic 12 aufgelöst werden. Ein halbes Jahr später wurde Kennedy erschossen.

    In Dokumenten, welche wir schon vor einiger Zeit bekamen, fanden wir heraus, dass es einen Absatz über die Majestic 12 gab. In diesem ging es darum, dass die Majestic 12 und der Präsident eine Absprache bezüglich Kontakten zu Außerirdischen hatten. Daraus vermuteten wir, dass die Informationen vertuscht werden sollten. Außerdem stellten wir uns die Frage, ob die Mondlandung gegebenenfalls gestellt und vorher Bildmaterial hergestellt wurde, um die wahre Mondlandung und das was dort möglicherweise zu finden ist, zu vertuschen. Wir beschlossen unseren Informanten zu kontaktieren… Das Treffen sollte um 1:00pm auf der Baustelle des John F. Kennedy Center stattfinden.

    Agent Harris bekam ein Foto vom Mondlangs-Set und Koordinaten. Wir sollten so schnell wie möglich den Ort aufsuchen und eventuelle Informationen und Dokumente nach McDermitt bringen. Dort sollte Agent Harris das öffentliche Telefon nutzen und weitere Infos abwarten…

    Nach dem wir den Ort ermittelt hatten, starteten wir mit dem Flugzeug und landeten um 5:30pm auf dem McCarran International in Las Vegas, Nevada. Von dort aus nahmen wir uns einen Leihwagen und führen ca 9 Stunden mitten in die Wüste zu dem Ort wo die Koordinaten lagen. Unser Wagen gab unterwegs den Geist auf und wir gingen den Rest zu Fuß. Wir erreichten einen großräumig eingezäunten Bereich, betraten das Gelände und fanden gegen 2:45pm eine verlassene Tankstelle. Die Tankstelle stammte aus den 40er Jahren und schien, als ob sie damals Hals über Kopf verlassen wurde. In einer Garage nebenan befand sich eine, in den Boden eingelassene und abgeschlossene Bodenluke. Groß genug um Fahrzeuge durchfahren zu lassen. Wir öffneten das Schloss und folgten dem Weg nach unten. An den Seiten des Ganges hingen Baulampen. Ein großes Metalltor erschien vor uns, welches wir aufstemmten. Wir betraten einen großen Raum. Und inmitten diesem fanden wir wie aus dem Foto das aufgebaute Filmset mit der Raumkapsel. Davor stand ein Regiestuhl. In einem Kontrollraum gleich rechts fanden wir sechs Leichen. Von dem Hangar abgehend links befand sich ein Gang, dem wir bis auf Agent Miller, der sich im Hangar umsehen wollte, folgten. Wir stießen auf Quartiere. Es befanden sich Betten und Spinde in dem Raum. Agent Martin fand in einem dieser Spinde Hinweise zu seinem Vater. Martin wusste lediglich, dass sein Vater für die Regierung (CIA) gearbeitet hatte und dieser plötzlich auf mysteriöse Weise Verschwunden war. […]

    Im nächsten Raum befand sich der Duschraum. In diesem lagen drei Leichen. Die Verwesung war weit fortgeschritten allerdings trugen sie Anzüge mit den Namen: Armstrong, Aldrin und Michael. Da in dem Duschraum das Wasser lief, konnten wir die Leichen ohne Untersuchung nicht identifizieren. Wir nahmen Beweise auf und dokumentierten alles mit dem Fotoapparat. Plötzlich hörten wir hinter uns, wie sich im großen Vorraum das Tor öffnete und kurze Zeit später erklang Mündungsfeuer von mehreren Schusswaffen. Wir zogen uns weitestgehend zurück und warteten ab. Als die Männer die Quartiere betraten eröffneten wir das Feuer. Diese Männer trugen schwarze Anzüge und hatten jeweils ein M16 Sturmgewehr in der Hand, womit sie alles kurz und klein schossen. Außerdem fiel uns auf, dass sie wie ferngesteuert wirkten. Es gab keine Regung... Auch als wir in deren Sichtfeld waren schossen sie unbeirrt weiter. Martin und ich wurden verwundet. Nach dem Schusswechsel war keiner der Männer mehr übrig. Wir liefen zurück in den Hangar. Dort hatte es bereits begonnen zu brennen. Agent Miller hatte sich ebenfalls erfolgreich verteidigt und gemeinsam liefen wir wieder an die Oberfläche. Dort fanden wir mehrere Wagen vor der Tankstelle. Aus der Entfernung hörten wir einen Helikopter auf uns zukommen.  Agent Martin war so schwer verletzt, sodass Agent Miller während der Autofahrt die Blutung stillen musste. Als wir ein gutes Stück von der Tankstelle weg waren explodierte diese. Der Helikopter beschoss sie. Um ca 06:00am erreichten wir McDermitt. Wir fanden das Telefon. Als Agent Harris davorstand, klingelte es umgehend. Der Informant sagte uns, dass wir die Informationen sofort nach D.C. in vertrauliche Hände geben sollten. Die Wahl von Agent Harris fiel auf David Parker, Anwalt und Notar und mein Ehemann. Wir brachten die Beweise zu einem Postflugzeug, welches bald darauf startete. Der Informant schickte uns in der Zeit Hilfe und wir wurden mit einem Helikopter der Cerberos Corporation. An Bord war ein junger Mann Names Michael Baptist, der sich als persönlicher Assistent von James Paul Cerberos vorstellte. Aus einer Zeitung die wir wenige Minuten zuvor fanden ging hervor, dass Robert Paul Cerberos verstorben war. […]

    Wir wurden nach San Francisco zum Hauptquartier der Cerberos Corporation gebracht. Dort konnten wir uns erholen und unsere Wunden heilen lassen. Wir erfuhren, dass die Apollo 11 sicher auf dem Mond gelandet war. Am 21.07.69 trafen wir uns mit Mr. Cerberos, der uns eine abhandengekommene Akte mit schönen Grüßen von Dr. Fox überreichte. Wir berichteten unterdessen von unserem erlebten. Mr. Cerberos wollte umgehend den Präsidenten kontaktieren. Außerdem hörten wir während des Gesprächs die Aufnahmen von der Mondlandung und Mr. Cerberos überreichte uns Bildaufnahmen vom Mond. Eine Nah - und eine Fernaufnahme auf denen man Pyramiden sehen konnte. Offensichtlich waren wir nicht alleine, was wir auch dem Funkverkehr entnehmen konnten.

    Agent Martin war einigermaßen wiederhergestellt und wir konnten am 21.07. zurück nach D.C. . Dort angekommen versuchten wir umgehend David Parker zu kontaktieren. Leider konnten wir ihn nicht im Büro erreichen und keiner wusste wo er sich aufhielt.

    Persönliche Notiz:

    Mir wurde noch am selben Abend meiner Rückkehr mitgeteilt, dass Mr. David Parker bei einem Autounfall ums Leben kam. Dokumente oder ähnliches wurden nicht bei ihm gefunden… Außerdem bekam ich die Nachricht, dass ich schwanger war…

    Ich ziehe mich somit vorerst aus dem aktiven Dienst zurück und kläre meine persönlichen Dinge. Ich wünsche meinen Kollegen alles Gute für die Zukunft.

     

    Der Autor Arthur C. Clarke hat gesagt:

    Es existieren nur zwei Möglichkeiten: Entweder sind wir allein im Universum oder wir sind nicht allein. Beide Möglichkeiten ängstigen mich.

     

     

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